Mythos oder Fakt?
Über ADHS, Autismus und Neurodivergenz kursieren viele Aussagen. Welche davon stimmen? Im Stapel liegen 18 Fakten und 35 Mythen. Zehn Karten pro Runde, jede wird ehrlich aufgelöst – mit Quellen und einem Link zum passenden Artikel. Es gibt keine Zeitbegrenzung.
Welche Themen?
Wähle ein oder mehrere Themen – oder spiel mit allen 53 Karten.
Für Schulklassen, Elternabende oder Fortbildungen: Die gewählten Themen als Blatt zum Ankreuzen, die Auflösung auf einer eigenen Seite.
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Stimmt das? · Was ist Neurodivergenz?
Neurodivergenz ist eine Diagnose.
Nein. Es ist ein Sammelbegriff. Diagnostiziert werden einzelne Formen wie ADHS oder Autismus.
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Stimmt das? · Was ist Neurodivergenz?
Judy Singer hat den Begriff Neurodiversität erfunden.
So einfach ist es nicht: Die Idee entstand in autistischen Online-Gemeinschaften; Singer und der Journalist Harvey Blume machten sie bekannt.1
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Stimmt das? · Was ist Neurodivergenz?
Jeder fünfte Mensch ist nachweislich neurodivergent.
Die 15–20 % sind eine Schätzung aus einer Übersichtsarbeit, keine Messung.2
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Stimmt das? · Was ist Neurodivergenz?
Die Begriffe rund um Neurodiversität entstanden in autistischen Online-Gemeinschaften.
Sie entstanden Ende der 1990er-Jahre dort – nicht durch eine einzelne Person.1
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Stimmt das? · Was ist Neurodivergenz?
Neurodiversität meint nur Menschen mit ADHS oder Autismus.
Neurodiversität meint die Vielfalt aller Gehirne – neurotypische eingeschlossen. Ein einzelner Mensch ist neurodivergent oder neurotypisch.3
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Stimmt das? · ADHS verstehen
ADHS ist eine Modediagnose.
ADHS ist eine gut erforschte Diagnose mit eigener S3-Leitlinie. Dass heute mehr Erwachsene diagnostiziert werden, hat laut Leitlinie mehrere Gründe – darunter veränderte Bewertungsmaßstäbe und mehr Aufmerksamkeit für das Thema.4
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Stimmt das? · ADHS verstehen
Kinder wachsen aus ADHS heraus.
Bei vielen bleibt ADHS bestehen: Etwa 2,5–3 % der Erwachsenen sind betroffen.
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Stimmt das? · ADHS verstehen
ADHS kommt von schlechter Erziehung.
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Stimmt das? · ADHS verstehen
Wer ADHS hat, kann sich nie konzentrieren.
Viele können sich bei spannenden Themen sogar sehr lange konzentrieren. Schwierig ist vor allem, die Aufmerksamkeit zu steuern.
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Stimmt das? · ADHS verstehen
Auch Erwachsene können ADHS haben.
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Stimmt das? · ADHS verstehen
Wer ADHS hat, ist immer zappelig und hyperaktiv.
Es gibt drei Erscheinungsbilder: vorwiegend unaufmerksam, vorwiegend hyperaktiv-impulsiv und kombiniert.4
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Stimmt das? · ADHS verstehen
ADHS ist stark erblich mitbedingt.
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Stimmt das? · Autismus verstehen
Autistische Menschen haben keine Gefühle oder kein Mitgefühl.
Falsch. Viele autistische Menschen fühlen sehr intensiv. Sie zeigen Gefühle oft nur anders, als neurotypische Menschen es erwarten.
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Stimmt das? · Autismus verstehen
Impfungen verursachen Autismus.
Nein. Die Forschung hat das wiederholt widerlegt; auch die WHO stellt klar, dass Impfungen das Risiko nicht erhöhen.
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Stimmt das? · Autismus verstehen
Autismus betrifft fast nur Jungen.
Mädchen werden vor allem häufiger übersehen. Das Verhältnis liegt eher bei 3 zu 1 als bei 4 zu 1.
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Stimmt das? · Autismus verstehen
Man sieht es einem Menschen an, wenn er autistisch ist.
Nein. Viele autistische Menschen maskieren ihre Eigenheiten so gut, dass Außenstehende nichts bemerken – zu einem hohen Preis.
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Stimmt das? · Autismus verstehen
Laut WHO ist weltweit etwa 1 von 127 Menschen autistisch.
Das ist die Schätzung der Weltgesundheitsorganisation.7
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Stimmt das? · Autismus verstehen
Bei Mädchen und Frauen wird Autismus häufiger übersehen.
Eine Auswertung vieler Studien kommt zu dem Schluss, dass das tatsächliche Verhältnis von Jungen zu Mädchen eher bei 3 zu 1 als bei 4 zu 1 liegt.8
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Stimmt das? · Autismus verstehen
Das Asperger-Syndrom ist etwas völlig anderes als Autismus.
Im US-Handbuch DSM-5 gehören früher getrennte Diagnosen wie das Asperger-Syndrom zu einem gemeinsamen Autismus-Spektrum.9
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Stimmt das? · AuDHS: Autismus und ADHS zugleich
Man kann nicht gleichzeitig autistisch sein und ADHS haben.
Doch – das ist sogar häufig: Etwa 4 von 10 autistischen Menschen haben auch ADHS. Nur die alten Diagnoseregeln (vor 2013) ließen beides nicht zusammen zu.
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Stimmt das? · AuDHS: Autismus und ADHS zugleich
AuDHS ist eine eigene Diagnose.
Nein. Es ist ein Community-Begriff; diagnostiziert werden Autismus und ADHS getrennt.
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Stimmt das? · AuDHS: Autismus und ADHS zugleich
Ungefähr 4 von 10 autistischen Menschen haben auch ADHS.
Das ergab eine Übersichtsarbeit über viele Studien.10
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Stimmt das? · AuDHS: Autismus und ADHS zugleich
Früher schloss eine Autismus-Diagnose eine ADHS-Diagnose nach den Regeln des US-Handbuchs aus.
Erst mit dem DSM-5 (2013) fiel diese Regel weg; seitdem dürfen beide gleichzeitig diagnostiziert werden.9
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Stimmt das? · PDA: wenn Anforderungen Angst machen
PDA ist einfach schlechte Erziehung.
Nein. Das Vermeidungsverhalten ist ernst zu nehmen und klinisch bedeutsam. Strenge und mehr Druck verschlimmern es eher.
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Stimmt das? · PDA: wenn Anforderungen Angst machen
PDA ist eine offizielle Diagnose.
Nein. PDA steht in keinem Diagnosesystem; als eigene Diagnose kann es nicht gestellt werden.
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Stimmt das? · PDA: wenn Anforderungen Angst machen
70 % der Kinder mit PDA gehen nicht zur Schule.
So belegt ist das nicht: Die Zahl stammt aus einer nicht repräsentativen Elternumfrage und umfasst auch Kinder, die regelmäßig Schwierigkeiten hatten, hinzugehen.
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Stimmt das? · PDA: wenn Anforderungen Angst machen
PDA steht weder in der ICD noch im DSM.
PDA kann deshalb nicht als eigene Diagnose gestellt werden.11
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Stimmt das? · PDA: wenn Anforderungen Angst machen
Das Vermeidungsverhalten, das mit PDA beschrieben wird, nehmen Fachleute ernst.
Eine viel beachtete Arbeit sieht in PDA kein eigenständiges Syndrom, das Vermeidungsverhalten selbst aber als klinisch bedeutsam.12
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Stimmt das? · Masking: die unsichtbare Anstrengung
Wer gut zurechtkommt, kann nicht autistisch sein.
Doch. Gerade wer stark maskiert, wirkt oft unauffällig – oft zu einem hohen Preis.
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Stimmt das? · Masking: die unsichtbare Anstrengung
Masking ist dasselbe wie Lügen.
Nein. Es ist eine Anpassungsstrategie, häufig unbewusst und aus dem Wunsch heraus, dazuzugehören oder sicher zu sein.
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Stimmt das? · Masking: die unsichtbare Anstrengung
Auch Menschen mit ADHS maskieren.
Nach ersten Studien allerdings weniger stark als autistische Menschen.13
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Stimmt das? · Masking: die unsichtbare Anstrengung
Es ist bewiesen, dass Masking psychische Probleme verursacht.
So belegt ist das nicht. Masking hängt in Studien mit schlechterer psychischer Gesundheit zusammen – ob es die Ursache ist, ist noch unklar.14
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Stimmt das? · Reizüberflutung, Meltdown, Shutdown
Ein Meltdown ist ein Wutanfall, um etwas zu bekommen.
Nein. Ein Meltdown ist eine Reaktion auf Überforderung und ein vorübergehender Kontrollverlust – kein Wutanfall.
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Stimmt das? · Reizüberflutung, Meltdown, Shutdown
Wer im Shutdown nicht antwortet, ist unhöflich.
Nein. Im Shutdown ist Sprechen oft schlicht nicht möglich. Ruhe hilft mehr als Nachfragen.
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Stimmt das? · Reizüberflutung, Meltdown, Shutdown
Autistischer Burnout ist dasselbe wie eine Depression.
Es gibt Überschneidungen, aber die Forschung beschreibt ihn als eigenes Phänomen. Abklären lassen ist trotzdem wichtig.
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Stimmt das? · Reizüberflutung, Meltdown, Shutdown
Autistischer Burnout dauert meist länger als drei Monate.
So beschreibt es eine Studie, die zusammen mit autistischen Menschen entstanden ist.15
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Stimmt das? · Diagnose und Therapie
Erwachsene können keine ADHS- oder Autismus-Diagnose mehr bekommen.
Doch. Beide Diagnosen sind auch im Erwachsenenalter möglich – auch wenn die Wege oft lang sind.
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Stimmt das? · Diagnose und Therapie
Die Hausarztpraxis stellt die ADHS-Diagnose.
Laut Leitlinie sollen Fachärzt:innen oder Psychotherapeut:innen mit entsprechender Qualifikation diagnostizieren. Die Hausarztpraxis kann überweisen.
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Stimmt das? · Diagnose und Therapie
Auf eine Autismus-Diagnostik als Erwachsene:r wartet man oft mehr als ein Jahr.
Laut einer Recherche im Schnitt mehr als ein Jahr, an einzelnen Stellen bis zu vier Jahre.16
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Stimmt das? · Diagnose und Therapie
In Deutschland werden Diagnosen schon nach der neuen ICD-11 verschlüsselt.
In Deutschland wird weiterhin nach der ICD-10-GM kodiert; ein Termin für die ICD-11 steht nicht fest.17
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Stimmt das? · Diagnose und Therapie
Bei Kindern kann laut Leitlinie auch eine Kinderarztpraxis mit ADHS-Erfahrung die Diagnose stellen.
Die S3-Leitlinie nennt neben Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie auch Kinder- und Jugendärzt:innen mit Erfahrung in ADHS-Diagnostik.4
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Stimmt das? · Schule und Nachteilsausgleich
Ein Nachteilsausgleich ist ein unfairer Vorteil.
Nein. Er gleicht nur aus, was die Beeinträchtigung erschwert. Die Anforderungen bleiben gleich.
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Stimmt das? · Schule und Nachteilsausgleich
Der Nachteilsausgleich steht im Zeugnis.
In der Regel nicht. Im Zeugnis vermerkt wird Notenschutz, also wenn Leistungen anders bewertet werden.
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Stimmt das? · Schule und Nachteilsausgleich
Ein Nachteilsausgleich ändert die Bedingungen, nicht die Anforderungen.
Zum Beispiel mehr Zeit – die Anforderungen bleiben gleich. In der Regel steht er nicht im Zeugnis (so etwa in Bayern).18
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Stimmt das? · Schule und Nachteilsausgleich
Für den Nachteilsausgleich gibt es ein einheitliches Gesetz für ganz Deutschland.
Schulrecht ist Ländersache; Grundlage sind das Grundgesetz und die Schulgesetze der Länder.19
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Stimmt das? · Schule und Nachteilsausgleich
Eine Schulbegleitung bei ADHS oder Autismus ohne geistige Behinderung wird meist beim Jugendamt beantragt.
Grundlage ist meist § 35a SGB VIII.20
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Stimmt das? · Hilfen, Rechte und Anlaufstellen
Mit ADHS bekommt man keinen Schwerbehindertenausweis.
Möglich ist das. Entscheidend sind die Auswirkungen im Alltag; ab 25 Jahren liegt der GdB bei ADHS aber in der Regel höchstens bei 50.
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Stimmt das? · Hilfen, Rechte und Anlaufstellen
Einen Pflegegrad gibt es nur bei körperlichen Einschränkungen.
Nein. Begutachtet werden auch geistige und kommunikative Fähigkeiten sowie Verhaltensweisen und psychische Problemlagen.
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Stimmt das? · Hilfen, Rechte und Anlaufstellen
Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 gilt man als schwerbehindert.
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Stimmt das? · Hilfen, Rechte und Anlaufstellen
Beim Pflegegrad für Kinder wird mit altersentsprechend entwickelten Kindern verglichen.
Auch autistische Kinder können einen Pflegegrad bekommen; begutachtet wird im Vergleich zu Kindern im gleichen Alter.23
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Stimmt das? · Für Eltern und Familien
Mit mehr Strenge bekommt man das in den Griff.
ADHS und Autismus sind stark erblich mitbedingt – mit Strenge allein „wegerziehen“ lassen sie sich nicht. Viele Familien berichten, dass mehr Druck Überforderung eher verschlimmert.
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Stimmt das? · Für Eltern und Familien
Eltern, die Hilfe beantragen, geben auf.
Im Gegenteil: Hilfen sind Rechtsansprüche und dafür da, Kinder und Familien zu stärken.
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Stimmt das? · Für Eltern und Familien
Beim Jugendamt gibt es eine Person, die Familien beim Antrag auf Hilfen unterstützt.
Seit 2024 gibt es den Verfahrenslotsen beim Jugendamt.24
Zum Nachlesen
Bei diesen Karten lohnt sich ein Blick in den Artikel:
Alle Aussagen stammen aus unseren Wissensartikeln und sind dort mit Quellen belegt.
Quellen
- Botha, Chapman, Giwa Onaiwu u. a.: The neurodiversity concept was developed collectively – an overdue correction on the origins of neurodiversity theory. Autism 28(6) (2024)
- Doyle: Neurodiversity at work – a biopsychosocial model. British Medical Bulletin 135 (2020)
- Nick Walker: Neurodiversity – Some Basic Terms & Definitions
- S3-Leitlinie ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter, Version 2.0 (AWMF 028-045), Langfassung (2026)
- Faraone & Larsson: Genetics of attention deficit hyperactivity disorder. Molecular Psychiatry (2019)
- Song u. a.: The prevalence of adult ADHD – a global systematic review and meta-analysis. Journal of Global Health 11 (2021)
- WHO: Fact sheet Autism (2025)
- Loomes, Hull & Mandy: What is the male-to-female ratio in autism spectrum disorder? JAACAP (2017)
- Spectrum/The Transmitter: New rules allow joint diagnosis of autism, attention deficit (zum DSM-5) (2012)
- Rong u. a.: Prevalence of ADHD in individuals with autism spectrum disorder – a meta-analysis. Research in Autism Spectrum Disorders 83 (2021)
- National Autistic Society: Demand avoidance (2026)
- Green u. a.: Pathological Demand Avoidance – symptoms but not a syndrome. Lancet Child & Adolescent Health (2018)
- van der Putten u. a.: Is camouflaging unique for autism? A comparison of camouflaging between adults with autism and ADHD. Autism Research 17(4) (2024)
- Cook, Hull, Crane & Mandy: Camouflaging in autism – a systematic review. Clinical Psychology Review (2021)
- Raymaker u. a.: „Having all of your internal resources exhausted beyond measure and being left with no clean-up crew“ – Defining autistic burnout. Autism in Adulthood 2(2) (2020)
- CORRECTIV: Unsichtbare Barrieren – Autismus im Erwachsenenalter (2024)
- BfArM: ICD-11 – Stand der Einführung in Deutschland (2026)
- Bayerische Schulordnung § 36 (Verfahren: Antrag, fachärztliches Zeugnis, kein Zeugnisvermerk) – Nachteilsausgleich selbst in § 33 (2026)
- ADHS Deutschland e.V.: Nachteilsausgleich bei ADHS (aktualisiert 2021)
- § 35a SGB VIII – Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche mit seelischer Behinderung
- § 152 SGB IX – Feststellung der Behinderung, Ausweise
- Versorgungsmedizin-Verordnung, Anlage (Teil A und B 3.5)
- Pflegewegweiser NRW: Begutachtung durch den Medizinischen Dienst – Ablauf, Vorbereitung, Widerspruch (2026)
- § 10b SGB VIII – Verfahrenslotse
Die Auflösungen stammen aus den Wissensartikeln von Neuroknoten; dort findest du jeweils alle Quellen des Artikels. Das Quiz ersetzt keine fachliche Beratung.